FAMAB und Alarmstufe Rot begrüßen Linnemanns Vorschlag

Der FAMAB Kommunikationsverband e. V. (FAMAB) und das Aktionsbündnis Alarmstufe Rot (AR) fordern seit Monaten wirksame Hilfen für die am härtesten von den Corona-Maßnahmen getroffene Veranstaltungswirtschaft. „Seit März 2020 fordern wir für unsere Branche, Möglichkeiten zu schaffen, Gewinne aus den Vorjahren mit den aktuellen Verlusten verrechnen zu dürfen. Und genau so lange hören wir aus der Regierung, dass dies nicht möglich ist. Wir sind nun positiv überrascht, dass Carsten Linnemann dieses Thema endlich aufgreift.“, Jörn Huber, Vorstandsvorsitzer des FAMAB Kommunikationsverband e. V. 

Bereits seit Beginn der Krise in der Veranstaltungswirtschaft fordern FAMAB und AR von der Politik, den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, Verluste aus den zurückliegenden Jahren mit den aktuellen und unverschuldeten Verlusten verrechnen zu können. Diese Maßnahme der steuerlichen Verrechnung würde vor allem Unternehmen helfen, die in den vergangenen Jahren erfolgreich gewirtschaftet haben. Auch der so oft befürchtete Missbrauch von Hilfsprogrammen wäre nahezu ausgeschlossen. Tom Koperek von der AR: „Für uns war die Verrechnung von aktuellen Verlusten mit entstandenen Gewinnen von Beginn an eine Kernforderung. Unsere Branche war vor der Corona-Pandemie finanziell kerngesund und viele unserer Unternehmen und Kleinselbständigen haben erfolgreich gearbeitet und viele Steuern gezahlt. Wir begrüßen diesen erneuten Vorstoß daher und hoffen, dass diese Forderung endlich durchgesetzt wird.“ 

Im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am heutigen 3. Februar äußerte sich Carsten Linnemann, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zum bevorstehenden Koalitionsausschuss wie folgt: Die bessere steuerliche Verrechnung der aktuellen Verluste wegen Corona mit Gewinnen aus den Vorjahren, wäre der einfachste und schnellste Weg, um im Kern gesunden Unternehmen durch die Krise zu helfen.“ 


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