Trau – schau – vertrau – mit wem du kooperierst

Trau – schau – vertrau – mit wem du kooperierst

In sieben Schritten zu mehr Vertrauen, Sympathie und Glaubwürdigkeit

 

 

Kennen Sie das Gefühl? Sie sprechen mit einer Person, die Sie vorher noch nie gesehen haben – und Sie wissen von Anfang an, dass dieser Mensch Ihnen sympathisch ist. Sie fühlen sich in seiner Gesellschaft wohl, ernst genommen und angenommen. Und jetzt die Frage: Was ist es, was steckt dahinter, dass es gewissen Leuten gelingt, bei anderen sofort positive Gefühle hervorzurufen? Was machen diese Menschen anders oder besser als andere, warum kommen wir gerne mit ihnen in Kontakt, warum vertrauen wir ihnen?

 

 

In mehr als 600 Seminaren bin ich dieser Sache auf den Grund gegangen und habe meinen SeminarteilnehmerInnen immer wieder dieselben Fragen gestellt: Wie müssen Menschen sein, damit wir mit ihnen in Kontakt bleiben wollen, wie verhalten sie sich, dass wir ihnen sofort vertrauen? Die Quintessenz daraus habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst.

 

Dabei haben sich im Wesentlichen sieben Kriterien herauskristallisiert:

 

Ehrlichkeit und Authentizität

 

Woran machen wir fest, dass eine andere Person wirklich authentisch und ehrlich ist?
Für mich hat das sehr viel mit Glaubwürdigkeit zu tun. Und dafür müssen der gesamte Auftritt, die Aussagen und die Körpersprache übereinstimmen. Grundvoraussetzung dafür ist, dass ich zuerst das sage, was ich wirklich meine. Nur dann passen meine Behauptungen mit meiner Körpersprache überein und mein ganzes Erscheinungsbild wird stimmig.

 

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Authentisch sein heißt auch, seine eigenen Stärken und Schwächen zu kennen und Fehler oder Nichtwissen einzugestehen. Niemandem fällt ein Zacken aus der Krone, wenn er anstatt falscher Angaben oder Aussagen einfach sagt: „Das ist nicht mein Spezialgebiet, aber wir könnten den Herrn Sowieso dazu fragen.“ Das wird als menschlich wahrgenommen, denn niemand ist perfekt. Somit heißt authentisch sein einfach, dass man „sich selbst ist“ – mit allen Ecken und Kanten. Und das macht uns dann glaubwürdig.

 

Sympathie

 

 

Genauso schwer zu umfassen und greifbar ist der Begriff Sympathie. Wann sind uns Menschen wirklich sympathisch und wieso? Die Antworten sind so vielfältig, wie es unterschiedliche Menschen gibt, und das ist ja auch gut so, denn sonst würden wir ja nur mehr Barbies und Kens auf der Welt haben.
Es geht in erster Linie um die gleiche Wellenlänge, um die Chemie, die stimmen muss. Und die ist gleich da, wenn wir merken, dass wir einander verstehen, dass wir etwas gemeinsam haben. Genau das gilt es, in einem Gespräch mit uns fremden Menschen herauszufinden: Gemeinsamkeiten sind die Grundlage für Sympathie.
Seien wir mal ehrlich. Wer von uns will bei einer Veranstaltung, bei einer Feier bei jenen Leuten stehen, die ganz ernst und verbittert über irgendein Thema diskutieren? Die meisten zieht es doch zu den geselligen Runden, dorthin, wo viel gelacht wird und wo was los ist. Deshalb ist es sinnvoll, sich Folgendes zu überlegen: Habe ich selbst lustige Geschichten, interessante Erlebnisse parat, mit denen ich auch eine größere Runde unterhalten kann? Und schon werden Sie als positive sympathische Person wahrgenommen.

 

 

Interesse zeigen und kommunikativ sein

 

Dieser Punkt ist ganz eng mit dem Thema Sympathie verknüpft. Menschen, die uns aufmerksam zuhören und Fragen stellen, die sich für uns interessieren, sind uns auch sehr sympathisch. Es geht um eine wertschätzende, respektvolle Kommunikation, um echtes Interesse an unserem Gegenüber. Legen Sie sich ganz bewusst Fragen und Themen zurecht, mit denen Sie immer punkten können. Mehr zum Thema ehrliches Interesse zeigen erfahren Sie hier.

 

Verlässlichkeit

 

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Zuverlässigkeit ist für mich einer der wichtigsten Punkte, wenn es darum geht, Vertrauen aufzubauen, gemeinsam Geschäfte zu machen und zu kooperieren. Nur wenn ich weiß, dass der andere seine Zusagen einhält, habe ich bei einer Zusammenarbeit ein gutes Gefühl. Das Motto muss lauten: „I walk what I talk“ – frei übersetzt: Ich halte meine Zusagen. Wenn dieses gegenseitige vertrauensvolle Gefühl vorhanden ist, muss man nicht gleich bei jedem Anlass einen Vertrag aufsetzen, sondern die gute alte Handschlagqualität kann zum Zug kommen. Leider ist es ganz aus der Mode gekommen, eine Vereinbarung per „Handschlag“ zu besiegeln. Umso wertvoller sind jene Menschen, die noch nach dieser Maxime leben, und Zusagen, die sie mündlich gegeben haben, auch einhalten – ohne Verschriftlichung. Auf solche Leute können wir uns verlassen und ihnen vertrauen, mit ihnen machen wir gerne Kooperationen.

 

Interessant sein

 

 

Immer wieder kommen SeminarteilnehmerInnen zu mir und fragen: „Frau Bleckmann, ich bin ja nicht wichtig, nicht bekannt, nicht prominent, warum sollte ich denn für einen anderen interessant sein, der mit mir reden oder kooperieren soll?“ Sicher ist es einfacher, wenn Sie schon bekannt und berühmt sind, aber das allein macht es nicht aus. Wie Sie anhand der obigen Liste sehen, gibt es viele Möglichkeiten, für andere Menschen interessant zu sein. Überlegen Sie, in welchem Bereich Sie eine Expertise haben, was Sie besser machen als andere, wie und wo Sie anderen einen Nutzen bringen könnten. Sei es mit Wissen, Zeit oder spannenden Geschichten.

 

Höflichkeit und Auftreten

 

 

Jeder von uns liebt es, höflich und zuvorkommend behandelt zu werden. Menschlichkeit und Herzlichkeit sind Eigenschaften, die wir an anderen gerne sehen, und das geht meistens mit Höflichkeit und gutem Benehmen einher.
Sparen Sie nicht, wenn Sie Ihr Businessoutfit erstehen, denn „Kleider machen Leute“ und beeinflussen den ersten Eindruck, den andere von Ihnen gewinnen. Achten Sie nicht nur auf Ihre Kleidung, sondern auch auf Ihre Frisur, auf gepflegte Hände, denn Sie werden immer als gesamte Persönlichkeit wahrgenommen. Mehr zum Thema wirkungsvoller Auftritt erfahren Sie hier.

 

Kompetenz und Ausstrahlung

 

 

Haben Sie das schon einmal erlebt? Sie sitzen in einem Raum und es kommt eine Person herein, meistens sehr spät, kurz vor Beginn der Veranstaltung. Sie kennen diesen Menschen nicht, haben aber das Gefühl, dass er wichtig ist, dass Sie ihn gerne kennenlernen würden, dass es ein Mensch ist, der „was hat“. Solche Menschen haben Charisma und Ausstrahlung und auch dieses kann jeder lernen. Mehr zum Thema Charisma erfahren Sie hier.

 

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Viel Erfolg!

 

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ICJ Gerald Huft, Chefredakteur ICJ Blogs, ICJ mice magazine (Online + Print) Fotos (C) Gerald Huft

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